Interview mit Infected Youth

Infected Youth

Interview mit Infected Youth

Infected Youth ist DJ und Produzent aus der Regin Aachen.
Im Interview mit DJ Artin verrät er, wie er auf seinen Künstlernamen kam und was das Besondere an seinem Auftritt im Bootshaus Köln war.

DJ Artin: Schön, dass du da bist!

Infected Youth: Grüß dich Artin, hi!

DJ Artin: Du heißt mit bürgerlichem Namen Bene Baumgarten. Wie bist du auf deinen Künstlernamen Infected Youth gekommen?

Infected Youth: Wer jetzt eine mega Story erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen.
Angefangen habe ich das Projekt mit einem Kumpel zusammen, damals noch unter dem Namen Bassroom Music. Es gab aber auch schon ein anderes DJ-Team mit dem gleichen Namen.

Deswegen haben wir uns ziemlich schnell entschieden den Namen doch zu ändern.
Sein Wunsch war es, irgendwas auszusuchen, wo noch das Wort Youth vorkommt, weil wir Musik für die Jugend machen wollten.

Und dann entstand in einer Brainstorming Session der Name Infected Youth. Wenig später hat er dann das Projekt verlassen und ich habe es dann alleine weiter gezogen.

DJ Artin: Okay, aber das ist doch trotzdem ne spannende Story finde ich! Du bist 24 Jahre alt, kommst aus der Region Aachen und bist jetzt schon im DJ Geschäft einige Zeit dabei. Wie lange und was war der Anlass?

Infected Youth: 2010 war der Startschuss! Damals, als der Hype um das Tomorrowland Festival entstanden ist und ich das erste Mal elektronische Musik erfahren habe, stellte ich fest, dass das mir sehr liegt.
Zudem habe ich mir viel Electro House und Hardstyle angehört
und war von der Vielseitigkeit der Musik überrascht.

Irgendwann kam dann der Wunsch, selber Musik zu mixen und zu produzieren. Naja, und dann habe ich mir Tracks besorgt, ne DJ-Software und fing an, Mashups zu basteln die eine Katastrophe waren – habe angefangen DJ-Mixe zu erstellen, die katastrophal waren. Und irgendwann, je mehr man sich dann mit der Musik und der Szene so beschäftigte, kam dann der Wunsch eigene Musik
zu produzieren.
Und schließlich habe ich mit FL Studio
damals angefangen, eigene Musik zu kreieren.

DJ Artin: Mega! Was war denn dein spannendster Auftritt bisher?

Infected Youth: Der Gig, auf den ich am meisten stolz bin, war meine Teilnahme am Bootshaus DJ Contest.
Ich habe damals, bevor ich 18 war, immer davon geträumt ins Bootshaus zu fahren und dort die ganzen Lieblings DJ’s, von denen man so seine YouTube Sets guckt, mal live zu sehen. Irgendwann stand ich tatsächlich selber dort auf der Bühne. Das war schon ein krasser Abend! Es war ein überwältigendes Gefühl, dort in dem Club zu spielen, der gar nicht so riesig ist.

DJ Artin: Und für alle, die es nicht kennen: Das Bootshaus in Köln gehört zu den bekanntesten Clubs in ganz Deutschland!
Jeder DJ hat ja auch seine Vorbilder. Welche sind es bei dir aus der House Szene?

Infected Youth: Um mal einen Namen in den Raum zu werfen – Martin Garrix! Der ist ungefähr in meinem Alter und macht übertrieben geile Musik in meinen Augen.
Und er ist menschlich noch sehr am Boden geblieben, was ich auch immer super sympathisch finde. Er ist eine riesen Inspiration.

Und generell inspiriert mich jeder Produzent, bei dem viel Emotion und ganz viel Liebe dahintersteckt. Wo man weiß, die Produzenten oder die DJs sind so richtig dabei und die machen das nicht aus Fame- oder Geld Gründen, sondern weil sie die Leidenschaft für die Musik haben und das auch in ihren Produktionen zu 100 Prozent verkörpern und verwirklichen.

DJ Artin: Das hast du sehr schön gesagt! Was sind denn deine Pläne für die Zukunft?

Infected Youth: Mein Ziel ist es, weiterhin Spaß an der Musik zu haben, die Musik zu produzieren, die ich liebe und
auf der anderen Seite Leute zu finden, die ich mit meiner Musik glücklich machen kann.

DJ Artin: Sehr nice! Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute dir!

Infected Youth: Sehr, sehr gerne, dir auch!

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