Interview mit Jay Pepe

Jay Pepe

Interview mit Jay Pepe

Jay Pepe gehört zu den deutschen Newcomern aus dem Bass House Bereich.
Mit seiner Single “Misfits” hat er bereits Platz 8 der Beatport Charts erreicht.
Im Interview mit ihm verrät er mir unter anderem, wie er es in die Charts geschafft hat.

DJ Artin: Schön, dass du da bist! Du heißt ja eigentlich Philipp mit bürgerlichem Namen. Wie bist du auf Jay Pepe gekommen?

Jay Pepe: Mein richtiger, bürgerlicher Name ist Jan-Philipp Preuß.
Von diesem habe ich einfach nur die Initialen genommen – also das JPP und habe die Buchstaben ausgeschrieben und bin dann auf Jay Pepe gekommen.

DJ Artin: Ok, das ergibt Sinn, wenn man das so macht. Wie lange bist du schon DJ und Produzent?

Jay Pepe: Das DJing als Hobby habe ich für mich 2009 entdeckt. Dann hatte ich 2010 meinen ersten DJ Gig auf einem Geburtstag. Da durfte ich mich zum ersten Mal als DJ beweisen.
Der erste Anlauf war aber bei weitem nicht so erfolgreich, denn man macht trotzdem seine DJ Fehler.
Ich kannte das DJing schon vorher von Geburtstagen und dann habe ich mich mit der Materie von Festival DJs auseinandergesetzt, habe zum ersten Mal Tiesto auf einem YouTube Video gesehen und dachte mir so – Mensch, krass genauso will ich auch sein! Und genauso dachte ich, dass ich jetzt auch schon so bin, also ich drücke auf Play und die Menge rastet aus!
Auf dem Geburtstag ist das aber ttoal nach hinten losgegangen. Ich habe irgendwelche Tracks gespielt, die einfach so gar nicht angesagt waren. Das war die erste Lektion, die ich gleich am Anfang lernen durfte.

DJ Artin: Jetzt sieht die Sache ja ganz anders aus. Du bist mit deiner Single Misfits in den Beatport Charts vertreten, herzlichen Glückwunsch! Wie kam es zu diesem plötzlichen Erfolg?

Jay Pepe: Über die Jahre hinweg wollte ich mich weiterentwickeln und habe dann letztes Jahr einen inneren Ruf verspürt, der mir sagte
Junge, du musst mal was richtig krasses machen. Du machst das jetzt schon so lange, es wird mal langsam Zeit, dass du das erntest, was du all die Jahre geleistet hast.

Ich will jetzt bei weitem nicht sagen, dass ich mega berühmt bin. Das ist jetzt nur die erste Single, die es tatsächlich in die Beatport Charts geschafft hat.
Ich kann mich auch glücklich schätzen, dass ich die Jungs von Big Fish Recordings an meiner Seite habe, die hatte ich am Anfang dieses Jahres angeschrieben. Hatte gleich die Demo zu Misfits rübergeschickt und die Jungs waren begeistert von der Nummer und meinten, wir könnten da was was cooles draus machen.
Nach einigen Verbesserungsvorschlägen am Song und der Umsetzung hieß es dann: Alles klar, wir nehmen die Nummer!
Und jeden Tag, natürlich mit viel Unterstützung, stieg die Single dann immer höher. Erst ging es 14 Plätze nach oben, dann 12 Plätze, dann nur zwei Plätze und auf einmal von heute auf morgen von der zwölf auf die acht in den Beatport Charts!
Damit hatte ich Steve Aoki, Nervo, David Guetta und Julian Jordan eingeholt und konnte das nicht glauben.

DJ Artin: Das ist schon echt krass. Was war denn dein größter Gig/Auftritt bisher, an den du dich bis heute noch erinnerst?

Jay Pepe: Ich habe letztes Jahr im Bootshaus in Köln gespielt
und hatte mit ein paar Leuten eine Bustour gestartet, die mir in den sozialen Netzwerken folgen.
Innerhalb von drei Tagen war der Bus voll, das waren so 60 Leute.
Das Spannende war, dass ich diese 60 Leute im Vorfeld gar nicht gekannt hatte.
An jenem Tag sind wir dann um 19 Uhr von Bielefeld aus losgefahren und sind um 22 Uhr angekommen, um 23 Uhr hat das Bootshaus aufgemacht und um 5 Uhr morgens sind wir alle wieder gefahren.
In dieser Zeit habe ich die ganzen Leute näher kennenlernen dürfen und habe erst mal gemerkt, was für
coole Menschen mir folgen, weil die einfach auf die Musik stehen und
weil die mich einfach so supportet haben, obwohl sie mich gar nicht kannten.
Wir haben gemeinsam gelacht, getrunken, ich habe aufgelegt und das war einfach wirklich ein richtig geiler Abend!

DJ Artin: Sehr geil! Vielen Dank, dass du heute da warst!

Jay Pepe: Sehr gerne!

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