Interview mit Mischa Dash

Mischa Dash ist seit 10 Jahren DJ. Seine Musik setzt sich aus EDM und Reggae Dancehall Vocals zusammen. Er durfte zudem schon im Bootshaus Köln und in den Niederlanden auflegen.
Ich habe ihn für euch interviewt.

DJ Artin: Wie bist du in die DJ – Szene eingestiegen?

Mischa: Das ist eine ganz lustige Geschichte. Viele haben wahrscheinlich mit dem DJing angefangen, weil sie das Tomorrowland verfolgt haben.
Bei mir war das ganz klassisch, ich war auf dem 18. Geburtstag meiner Cousine und da war ein Typ, der mit Virtual DJ und einem Laptop aufgelegt hat.
Ich dachte mir nur, du hörst gerne elektronische Musik, das kannst du sicherlich besser. Ja, und dann hab ich mir einen Controller zugelegt und alles step by step beigebracht.

DJ Artin: An welchen Künstlern orientierst du dich?

Mischa: Ganz klar, Fedde Le Grand! Einfach weil er vom Mixing her perfekt mischt!

Wen ich aber auch gerne verfolge, ist ganz klassisch Diplo!

DJ Artin: Du warst schon im Bootshaus in Köln als DJ unterwegs und auch in Holland. Wie hast du die Crowd in beiden Locations wahrgenommen?

Mischa: Was ich sagen kann ist, die Crowd war mehr oder weniger dieselbe, weil ich bezeichne das Bootshaus nicht als Club, sondern eher als kleines Mini Indoor Festival.
Die Leute sind komplett hemmungslos, die gehen einfach übertrieben ab.

DJ Artin: Gibt es irgendwelche DJs, die du jetzt auch schon mal live getroffen hast, auch von den größeren Acts?

Mischa: Live getroffen habe ich viele. Ausgiebig gesprochen habe ich mal mit Jewelz and Sparks, sind ja auch deutsche Künstler aus Heidelberg – mit Cuebrick aus Mannheim – und wenn es internationaler gehen sollte, dann habe ich mich mit D.O.D. kurz geschlossen.

Das kommt aber auch vom Bootshaus aus ganz alleine, weil die meisten haben einfach Bock auf die Crowd und haben immer ein offenes Ohr.

DJ Artin: Mischa, vielen Dank für das Gespräch!

Mischa Dash

Interview mit Jay Tonic

Jay Tonic

Khalid aka Jay Tonic ist leidenschaftlicher DJ aus Nürnberg. Mit seinen 28 Jahren macht er die Clubszene unsicher.
Ich hab ihn zu mir in die Show eingeladen.

DJ Artin: Jay Tonic, ein etwas anderer DJ Name. Wie kamst du auf den Namen Jay Tonic?

Jay Tonic: Ich war sehr lange auf der Suche nach einem Namen, war auch wirklich irgendwann verwzeifelt, denn die Zeit wird knapp, man hat Ideen, die man verwirklichen möchte. Aber man hat keine Siluette im Vordergrund.
Naja und dadurch, dass ich schon viel mit Partymusik zu tun hatte, habe ich mich dazu entschlossen, in die Richtung des Alkohols zu gehen und mir da einen Namen raus zu suchen, der dementsprechend passt.
Und weil ich gern viel Tonic Water trinke, unabhängig vom Gin Tonic, ist der Name Jay Tonic dann entstanden.

DJ Artin: Dann hat sich so etabliert. Kommen wir zu deiner Mission als DJ. Du bist überwiegend im Tech-House unterwegs, richtig?

Jay Tonic: Ja überwiegend, wobei ich mich bis jetzt nicht spezifizieren würde, da ich mich Sehr gerne auch im langsamen Sequent bewege.

DJ Artin: Und wie kam es zum DJing bei dir?

Jay Tonic: Ich bin durch einen Freund dazu gekommen, der viel mit Audiotechnik vertraut war.
Und dann ging es so los, dass er sein Equipment hatte und ich bei ihm immer ran durfte.
Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, sodass ich mich dann fürs DJing entschieden habe.
Zudem war die Liebe zur Musik schon immer da, nur hat das bei mir ursprünglich mit Soul und Jazz begonnen. Ich bin nämlich damit aufgewachsen, bloß die musikalische Richtung hat sich mit zunehmendem Alter verändert.

DJ Artin: Was war denn bisher dein größter Gig?

Jay Tonic: So viele große Gigs habe ich gar nicht gespielt, ich habe viele Events mit Freunden veranstaltet.
Das ist auch schon 2-3 Jahre her und dann bin ich eben in die Clubszene eingestiegen, habe dort unter der Woche oder am Wochenende gespielt – bis zur Krise eben.
Momentan lege ich meinen Fokus wieder in Eigenproduktionen und auf Onlinepräsenz.

DJ Artin: Stichwort Eigenproduktionen: Du hast mir erzählt, dass du eigene Songs schon produziert hast. Worauf können sich die Leute, die das hier lesen, freuen?

Jay Tonic: Wenn wir noch einiges vom Sommer erleben dürfen, sehr sommerliche Songs, die szenarisch zu jeder Grillparty passen.

DJ Artin: Jay, vielen Dank für das Gespräch!

Jay Tonic: Sehr gerne, ich hab zu danken!

Interview mit Nicky Jones

Nicky Jones

Interview mit Nicky Jones

Nicky Jones, eigentlich Nic van der Berg, ist ein DJ und Produzent, der ursprünglich aus den Niederlanden kommt und der schon lange in Deutschland lebt.
Seine Auftritte reichen vom World Club Dome bis hin zum Tante Mia Tanzt-Festival.
In unserem Talk erzählt er mir, wie seine Karriere begann und ob es einfacher ist, in den Niederlanden eine Karriere als DJ zu starten.

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